Vor wenigen Tagen wurde jobspreader, unsere Eigenentwicklung im Bereich Social Media Multi Posting, im Personalberater Blog vorgestellt. Aber auch in diesem Entwickler Blog sollten natürlich keine Informationen fehlen. Daher erhalten Sie hier nun eine detaillierte Übersicht der Funktionsweise und der Möglichkeiten unseres jobspreaders.
Der Postingprozess mit jobspreader läßt sich in vier Phasen unterteilen – Erfassung, Umwandlung, Veröffentlichung und Auswertung.
1. Erfassung der Daten
Funktionen:
-Auslesen von Karriereseiten über alle gängigen Schnittstellen (z.B. XML, HR-XML)
-Auslesen von Karriereseiten ohne Nutzung von Schnittstellen
-Automatische Prüfung auf neue Daten ca. alle zwei Minuten
Im ersten Schritt müssen Ihre Stellenangebote von unserem System erfasst werden. Natürlich besteht die Option der manuellen Eingabe jeder einzelnen Stellenanzeige über die jobspreader Nutzeroberfläche. Wirklich interessant wird es für Sie aber, wenn Ihre Stellen automatisch von Ihrer Karriereseite abgeholt werden, vor allem wenn es sich um eine größere Zahl handelt. Das spart Zeit.
Hier ist jobspreader sehr flexibel. Wir können Ihre vorhandenen Schnittstellen nutzen, über die Sie z.B. mit klassischen Jobbörsen arbeiten. Ob einfaches XML oder HR-XML, spielt für uns keine Rolle. Sollte Ihre Karriereseite überhaupt keine Schnittstellen haben, ist auch das kein Problem. Wir verfügen über einen anpassbaren Crawler, mit dem sich fast ausnahmslos jede Webseite auslesen lässt.
Ist Ihre Karriereseite erst vom jobspreader System erfasst, erfolgt die Prüfung nach neuen Stellenangeboten und ihre Erfassung vollautomatisch alle paar Minuten. (Bereits vorhandene Stellenangebote werden natürlich sofort übernommen.). Das heisst, sobald Sie auf Ihrem gewohnten Wege eine oder mehrere Stellenanzeigen auf Ihrer Karrierseite veröffentlichen, gelangen diese schon nach wenigen Minuten in unser System, ohne dass Sie dafür zusätzlich etwas tun müssen.
2. Umwandlung der Daten
Funktionen:
-Automatische Umwandlung standardisierter Daten in das Microblogging Format (140 Zeichen)
-Automatische Umwandlung nicht standardisierter Daten in das Microblogging Format (140 Zeichen)
-Erzeugung und Verknüpfung einer individuellen KurzURL
-Suchoptimierung durch Verschlagwortung (Hashtagging)
-Ausgabe der umgewandelten Daten über eine standardisierte Schnittstelle (auch als RSS Feed)
Nach der Erfassung müssen die Daten aufbereitet werden. Der Informationsaustausch im Social- bzw. Echtzeit-Web basiert aktuell auf sogenannten Statusmeldungen. Statusmeldungen sind relativ kurze Informationseinheiten mit einer stark reduzierten Zahl von zulässigen Zeichen (bekannt geworden durch die Twitter Status Meldungen mit 140 Zeichen.). Eine klassische Stellenanzeige dagegen kennt in der Regel keine Einschränkungen. Soll die klassische Stellenanzeige auf die Reise ins Social- bzw. Echtzeit-Web geschickt weden und ein positives Resultat bewirken, muss sie sich entsprechend anpassen. Die Herausforderung besteht darin, aus einer langen Anzeige eine sehr kurze statusähnliche Anzeige zu machen und dabei die wichtigsten Informationen mitzunehmen.
Wer schon mal selbst versucht hat, Stellenanzeigen z.B. bei Twitter manuell zu veröffentlichen, wird festgestellt haben, dass für eine Kombination aus Titel, Ort, Firma und einem platzsparenden Kurz-Link einige Copy/Paste Aktionen nötig sind. Diese können dann gerne einige Minuten pro Anzeige betragen. Wirklich wirtschaftlich ist das nicht. Die Nutzer der Twitter API (oder externer Tools) für automatisches Posting wissen wiederum, dass nicht alle Formate (z.B. HR-XML) angenommen werden. Weiterhin können Sie die eigenen Anzeigen nicht einfach so manipulieren, also z.B. einen Anzeigentitel um eine Ortsangabe oder den Firmennamen erweitern.
Hier setzt jobspreader an. Die Daten jedes Kunden werden analysiert und vollautomatisch passend aufbereitet. Der für die Veröffentlichung vorgesehene Output enthält danach alle für die Auffindbarkeit einer Anzeige im Social Web wichtigen Informationen. Neben Berufsbezeichnung, Titel, Ort, Firmennamen und verkürztem Link zur vollständigen Stellenanzeige auf Ihrer Seite enthält eine Social- bzw. Echtzeit-Web kompatible Anzeige auch sogennante #Hashtags. Das sind Schlagwörter, die für bessere Indexierung innerhalb der jeweiligen Plattformen oder auch zur Aggregation durch externe Themen-Verzeichnisse verwendet werden und somit ihrerseits für weitere Verbreitung sorgen.
Übrigens sind alle Stellenangebote nach der Erfassung und Aufbereitung durch jobspreader im neuen Format über eine standardisierte Schnittstelle abrufbar. Über diese Schnittstelle können Sie Ihre Stellenangebote bei Bedarf zusätzlich weiter verbreiten, z.B. über Einbindungen in Blogs, Ihren persönlichen Profilen auf (noch) nicht integrierten Plattformen usw.
3. Veröffentlichung
Funktionen:
-Automatische Veröffentlichung Ihrer Anzeigen auf mehreren Social Media Plattformen:
Twitter, Facebook, MySpace, Yahoo Profiles, Google Buzz, Friendfeed, Jaiku, Identi.ca, jobtweet.de
-sowie über Applikationen auf iPhone und Android Geräten
-Auffindbarkeit über zusätzliche Kanäle, wie Suchmaschinen, Verzeichnisse und Aggregatoren
-Veröffentlichung wenige Minuten nach dem Einstellen der Anzeige auf Ihrer Karrierewebsite
-Automatisches RE-Posting laufender Ausschreibungen in vorgegebenen Zeitabständen (beta)
In dieser Phase werden die aufbereiteten Stellenangebote auf den eingebunden Plattformen platziert. Aktuell veröffentlicht jobspreader bei Twitter, Facebook, MySpace, Google Buzz, Yahoo Profiles, Friendfeed, Jaiku, Identi.ca und natürlich bei jobtweet.de. Dabei halten wir ständig Ausschau nach weiteren Plattformen, die für das Recruiting interessant sind.
Auf jeder der eingebundenen Plattformen haben wir eigene Kanäle eingerichtet, auf denen die von jobspreader veröffentlichten Angebote, unter Berücksichtigung der jeweiligen Regeln (API Limits usw.) aggregiert werden (Bsp.: http://twitter.com/jobangebote). Die Veröffentlichung erfolgt im Minuten-Takt.
Bei der Einrichtung unserer Kanäle verfolgen wir die Kern-Strategie, auf jeder Plattform einen einzelnen content-intensiven Kanal aufzubauen, um eine möglichst hohe Relevanz für Suchmaschinen zu erreichen.
Im Rahmen von Twitter experimentieren wir zusätzlich mit Kanal-Netzwerken aus städte- und themenspezifischen Kanälen. Hier wird die zielgruppenspezifische Ansprache getestet. Unsere bisherigen Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass das Potential des Social Media Job Postings mittelfristig in der besseren Auffindbarkeit der Jobs liegt und nicht in der Zustellung an vermeintlich interessierte Fans & Follower nach der Art des Newsletters oder der SPAM Mail.
Die auf den jobspreader Kern-Kanälen aggregierten Stellenangebote finden aufgrund der Relevanz der Kanäle und ihrer besseren Auffindbarkeit eine Verbreitung, die weit über die Grenzen der jeweiligen Plattformen hinaus geht. Ihre Stellenangebote sind über die unterschiedlichsten Suchmaschinen auffindbar, tauchen in RSS-Feed-Aggregatoren und Themen-Katalogen auf und sind dank der Veröffentlichung bei jobtweet auch über entsprechende Applikationen auf den mobilen Plattformen iPhone und Android zu finden.
Im Social- bzw. Echtzeit-Web spielt die Aktualität einer Nachricht eine übergeordnete Rolle. Frisch veröffentlichte Stellenangebote genießen in den ersten Minuten die höchst mögliche Aufmerksamkeit seitens der Nutzer der jeweiligen Plattformen, Suchmaschinen und Aggregatoren. Ihre Sichtbarkeit und Relevanz nehmen dann gleichlaufend mit der Aktualität ab. Es kann daher unter Umständen Sinn machen, die Veröffentlichung einer laufenden Ausschreibung in bestimmten Zeitabständen zu wiederholen. Hier kommt nur eine intelligente, an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden anpassbare Automatisierung in Frage. jobspreader verfügt bereits über eine solche Funktion. Diese befindet sich allerdings noch in der Beta-Phase und kann derzeit nur auf Wunsch aktiviert werden.
4. Auswertung
Funktionen:
-Erfassung von Klick-Statistiken in Echtzeit und Speicherung der Daten für Auswertungszwecke
-Dashboard mit der Übersicht aller veröffentlichten Stellenangebote
-Erfassung der Quelle, des Landes, des Browsers und des Zeitpunkts eines Klicks
-Standardisierte und benutzerdefinierte Auswertungsoptionen
Damit Sie sich ein Bild über die Effektivität Ihrer Aktivitäten im Social Web machen können, verfügt jobspreader über ein Auswertungsmodul. Als jobspreader-Kunde erhalten Sie Zugang zu Ihrem persönlichen Dashboard, wo alle veröffentlichten Anzeigen aufgelistet sind und einzeln oder auch gemeinsam ausgewertet werden könnnen. Sie erhalten wertvolle Informationen über die Entstehung von Klicks auf Ihre Anzeigen. Zugriffsdaten, wie Quelle, Land, Zeitpunkt und Browsertyp, werden in Echtzeit erhoben und gespeichert.
Flexible benutzerdefinierte Auswertungsoptionen lassen Sie die Zugriffsdaten für beliebige Zeiträume analysieren. Ob Sie sich für die Gesamtzahl der Klicks im letzten Monat oder für die Zahl der Klick aus Deutschland bei Facebook zwischen 14:00 und 15:00 Uhr interessieren, mit jobspreader haben Sie stets den Überblick.
Fazit:
Mit jobspreader enwickeln wir ein funktionsstarkes Produkt, das Unternehmen, die auf neue Recruiting Kanäle setzen wollen, einen äußerst effektiven und wirtschaftlichen Zugang zu diesen ermöglicht, ohne intern technisches Know-How aufbuen zu müssen. Probieren Sie es aus.
Gestern abend, gegen 18:30, haben wir ein Upgrade unserer Facebook Personalmarketing App jobstriker durchgeführt. Die aktuelle jobstriker Version 1.1 bringt zwei neue Funktionen mit, die die Nutzung der App für die Besucher der Firmen Fanpages und der persönlichen Profile weiter vereinfachen.
Unsere Kunden, die eine größere Zahl von Stellenangeboten aus verschiedenen Unternehmensbereichen und Standorten bei Facebook präsentieren, haben mit der Kategorisierung nun die Möglichkeit, für mehr Übersicht zu sorgen.
Wir haben hierzu zwei Dropdown Menüs, Kategorie und Ort, integriert.
Der Nutzer hat die Option, die Jobs nach Kategorie, nach Ort oder nach beiden Kriterien zu filtern. Dazu muss man lediglich die Auswahl im jeweiligen Menü treffen, und schon werden die gewünschten Ergebnisse angezeigt. Das Betätigen zusätzlicher Buttons haben wir dem Nutzer an dieser Stelle erspart. Der ganze Prozess erfolgt dabei im Rahmen des aktiven “Tabs”, ohne dass eine neue Facebookseite geladen werden muss, wie das bei verwandten Lösungen in der Regel der Fall ist. Bei der Umsetzung haben wir hier auf AJAX gesetzt.
Eine weitere Neuerung ist die Volltextsuche, die es dem Nutzer ermöglicht, die Titel der Stellenangebote nach Stichworten zu durchsuchen. Dazu wurde ein Suchfeld und ein Suchbutton “Suche” in die Nutzeroberfläche integriert. Man gibt ein Stichwort ein, klickt auf “Suche” und erhält die gesuchten Resultate. Auch hier spielt sich das Ganze im aktiven “Tab” ab, ohne dass eine neue Seite geladen wird.
Unsere Kunden werden, wie gewohnt, umgehend von den beiden neuen Funktionen profitieren, ohne dass für Sie zusätzlicher technischer Aufwand entsteht. Alle notwendigen Anpassungen werden bei Bedarf im Hintergrund von uns vorgenommen.
Interessierte Unternehmen können sich auf der jobstriker Facebook Fanpage ein “live” Bild von der App selbst und natürlich von den neuen Funktionen machen.
Wie immer freuen wir uns auf Fragen und Verbesserungsvorschläge.
In den vergangenen Wochen haben wir im Rahmen des Ausbaus von jobtweet.de zu einer dezentralen Jobsuchmaschine einige wichtige Schritte vorgenommen. Unter dem dezentralen Konzept in diesem Kontext verstehen wir die Verfügbarmachung von Daten über unterschiedliche Kanäle. Der Nutzer einer Jobsuchmaschine wird in Zukunft nicht mehr gezwungen sein, seine Jobsuche über eine zentrale Webseite vorzunehmen. Es wird dagegen möglich sein, die Jobsuche dort vorzunehmen, wo sich der Nutzer gerade zufällig befindet und das mit demselben Ergebnis, wie über die eigentliche Webseite.
Zwei Trends verdienen in diesem Zusammenhang heute unsere besondere Aufmerksamkeit. Der Trend zur mobilen Internet-Nutzung und der Trend zur Nutzung von sozialen Netzwerken, der sich u.a. in der wachsenden Verweildauer pro Nutzer widerspiegelt.
Im November 2009 haben wir mit der jobtweet.de iPhone App auf den mobilen Trend gesetzt. Die bisherige Entwicklung der Nutzer der App in Deutschland und dem Ausland haben uns schnell überzeugt, dass man diesen Weg weitergehen muss. Die Entwicklung der jobtweet.de Android App war der nächste logische Schritt. Seite Ende April ist die neue Applikation im Android Market verfügbar und konnte bereits mehrere hundert Installationen verzeichnen.
Es bleibt spannend, wie Android seine Aufholjagd fortsetzen wird. Aus der Sicht des Entwicklers/Publishers ist die Veröffentlichung von Applikation für Android, unserer Meinung nach, wesentlich einfacher (unbürokratischer) als für das iPhone. Die Wachstumsraten von Android dürften nicht zuletzt auch daran liegen. Wer auch immer hier das Rennen langfristig gewinnen mag, jobtweet.de setzt heute schon auf beide Plattformen.
Mit einer weiteren Entwicklung, der jobtweet.de Facebook App, haben wir eine Nutzegruppe im Blick, für die sich “das tägliche Internet” mittelfristig immehr mehr im Rahmen ihrer persönlichen Profile in sozialen Netzwerken abspielen wird. Facebook als das nutzerstärkste und fortschrittlichste Netzwerk weltweit ist hier ein guter Ausgangspunkt. Das persönliche Facebook Profil entwickelt sich immer mehr zu einer Art “zweiter Desktop”. Kontakte, Fotos, Videos, Musik, Spiele und inzwischen auch Dokumente und Office-Anwendungen sind nur einen Klick entfernt. Die Notwendigkeit, diese praktische Umgebung überhaupt zu verlassen, wird immer weiter sinken. Mit der jobtweet.de Facebook App läßt sich seit einigen Tagen nun auch die Jobsuche bequem nebenbei vornehmen, ohne die Facebookumgebung verlassen zu müssen.
Wie letzte Woche in unserem Personalberater Blog berichtet, haben wir mit recruitingblogs.de eine neue Plattform ins Leben gerufen, die für mehr Übersicht in der wachsenden deutschsprachigen HR – Blogger Szene sorgen soll. Die Idee dahinter ist, dem Nutzer mit der Darstellung der drei aktuellesten Artikelüberschriften aus allen wichtigen Blogs auf einer einzigen Seite einen schnellen Überblick über die Trends und Themen der deutssprachigen HR – Szene zu geben. Hört sich ein Artikel interessant an, läßt sich ein erster Eindruck vom Inhalt über die integrierte Artikelveorschau gewinnen, ohne die Seite dafür verlassen zu müssen. Alle Blogs lassen sich natürlich direkt als RSS Feed abonnieren.
Mit der Facebook “Like/Share” Funktion haben die Nutzer von recruitingblogs.de weiterhin die Option, ihre Lieblingsblogs mit ihrem Netzwerk zu teilen und damit den Blogs natürlich auch zu mehr Bekanntheit verhelfen.
Den Start letzte Woche hat recruitingblogs.de zunächst mit 15, nach unserer subjektiven Meining wichtigsten, Blogs gemacht. Innrehalb weniger Tage haben bereits einige weitere Blogs um die Aufnahme gebeten. Nach Prüfung des Inhalts und Relevanz werden wir die Liste selbstverständlich nach und nach erweitern.
Wenn Sie weitere Blogs kennen, die Ihrer Meinung nach auf recruitigblogs.de gehören, schreiben Sie uns. Ebenfalls freuen wir uns über Idee zur Weiterentwicklung der Plattform (Funktionen, Aufnahmekriterien usw.).
Seit Anfang dieser Woche präsentiert sich unser Personalberater Fachblog -”Wollmilchsau” im neuen Gewand. Zum dritten Mal seit dem Start im August 2008 wurde das Design komplett umgekrämpelt. Das letzte Theme “überlebte” ein knappes Jahr. Das Internet ist ein dynamisches Medium. Alles verädert sich – auch die Geschmäcker. Was uns letztes Jahr noch hoch modern und schön erschien, wirkte nach und nach überladen und unübersichtlich. Es hat sich nicht mehr 100% gut angefühlt.
Auch wenn erhebliche Designänderung bei den Stammlesern im ersten Augenblick Irritationen hervorrufen, sind wir überzeugt, dass das neue leichte und offene Design deutlich zur Verbesserung der Lesbarkeit beitragen wird.
Neben äußerlichen Faktoren gab es natürlich auch technische Gründe, die uns zu diesem Schritt bewogen haben. Anfang April hat die Suchmaschine Google im offiziellen Blog angekündigt, die Ladegeschwindigkeit von Webseiten bei der Bestimmung des Rankings in den Suchergebnissen zu berücksichtigen. Denn die Ladegeschwindigkeit wirke sich entscheidend auf die Nutzbarkeit einer Seite aus.
Schon wenige Tage nach dieser Ankünigung war uns klar, dass Google das tatsächlich ernst meint. Das Monitoring unserer Rankings zeigte plötzlich deutlich negative Tendenzen. Ein paar einfache Performancetests deckten die Probleme unseres Blogs auf. Wir waren viel zu langsam. Die Seite ismyblogworking.com ist übrigens in diesem Kontext eine empfehlenswerte Adresse.
Durch die Veränderung des Designs, das Abschalten einiger gut aussehender aber letztendlich überflüssiger externer Widgets sowie Einsatz zusätzlicher Plugins zur Kompression von Daten konnten wir die Ladegeschwindigkeit von über 6 auf ca. 2 Sekunden reduzieren.
Design und Funktionalität müssen sich also nicht unbedingt ausschließen. Wir hoffen, dass Ihnen, ob neuer Leser oder Stammleser, unser aufgefrischtes Blog gefällt.
Wie heute schon berichtet wurde, haben wir ein kleines Analyse-Tool für jobtweet.de auf den Weg gebracht. Ein wesentlicher Bestandteil des Tools ist ein php – Script. Die große Freude über die endgültige Fertigstellung musste jedoch bei dem ersten Versuch, das Tool im Rahmen eines Wordpress Blogposts vorzustellen, einem Gefühl der Frustration weichen. Aus verschiedenen Gründen, auf die ich nicht näher eingehen möchte, ist die Einbindung eines php - Scripts in Wordpress Blogs ein mehr oder weniger komplexes Unterfangen.
Die Zeit, die wir in die Lösung des Problems investiert haben, möchte ich anderen Betroffenen gerne ersparen. Unsere Lösung:
1. Wordpress exec-php Plugin istallieren
Nach der Installation und Aktivierung lassen sich php – Scripte in die Posts einbinden. Damit das funktioniert, muss man den Post im HTML Modus editieren. Die Einbindung erfolgt so:
a) <?php include(pfad-auf-deinem-server/dein-script.php); ?>
oder
b) <?php include ‘http://pfad-auf-einem-fremden-server-oder-wenn-a)-nicht-klappt.htm’; ?>
oder
c) <?php Inhalt der dein-script.php Datei ?>
Wenn man hier keine Fehler macht, keine Fragezeichen, Klammern usw. vergisst und den Pfad richtig angibt, wird die Einbindung funktionieren.
Soweit so gut. Sollte das einzubindende php – Script Formatierungselemente enthalten, wird das Endergebnis (Blogpost) sehr wahrscheinlich anders aussehen als geplant. Elemente die neben einander positioniert waren, sind plötzlich unter einander angeordnet usw. Verursacht wird das durch die Wordpress ‘wpautop’ Funktion – Autoformatierung. Um dieses Problem zu vermeiden, wird ein weiterer Schritt benötigt.
2. John Godley Disable WPautop Plugin installieren (davor bitte den Artikel ganz lesen)
Das Plugin schaltet die Wordpress Autoformatierung aus. Die Originalformatierung des php – Scripts wird bei der Einbindung entsprechend beibehalten.
(Dieses Plugin funktioniert mit aktuellen WP Versionen und scheint, keine Konflikte mit anderen Plugins zu haben. Das auf der Wordpress Seite angebotene Disable WPAUTOP Plugin von 2005 funktioniert dagegen nicht einwandfrei.)
Nach der Installation und Aktivierung, dürfte es keine Probleme mit der Darstellung eines php – Scripts innerhalb eines Wordpress Posts geben.
ABER: die Routineprüfung der anderen Blogposts zeigt, dass diese Methode zu Nebenwirkungen führt. Das Abschalten der Autoformatierung durch das Plugin wirkt sich auf alle Blogposts aus und zerstört in der Regel alle Formatierung (Absätze). Das ist ungünstig und führt zwangsläufig zu der Frage, wie sich die Auswirkungen auf einen einzigen Post beschränken lassen.
3. WPautop (Autoformatierung) für einzelne Posts abschalten
Betrachten wir das oben empfohlene John Godley Plugin genau, stellen wir fest, dass es aus einem einzigen kleinen php – Script aus vier Zeilen Code besteht (ohne Kommentare). Das war’s:
<?php
/*
Plugin Name: Disable wpautop
Plugin URI: http://www.urbangiraffe.com/plugins/disable-wpautop
Description: Disables WordPress automatic paragraph formatting
Author: John Godley
Version: 1.0
Author URI: http://www.urbangiraffe.com/
*/
remove_filter (‘the_content’, ‘wpautop’);
remove_filter (‘comment_text’, ‘wpautop’);
?>
Da uns der 1. Schritt die Einbindung von php – Scripten ermöglicht hat, können wir nun das ganze Plugin innerhalb eines konkreten Posts platzieren und zusätzlich natürlich auch das Script, das wir ursprünglich in den Blogpost einbinden wollten. (Das John Godley Plugin muss nicht installiert werden bzw. muss deaktiviert bleiben.). Das Zwischenergebnis könnte dann so aussehen.
Das Ganze findet natürlich im HTML Modus statt und wird auch so abgespeichert. Werden hier keine Fehler gemacht, erfolgt die Einbindung des php – Scripts ohne Beeinflussung anderer Posts.
Wem Schritt 3. doch zu umständlich ist, kann natürlich bei Schritt 2. bleiben. Und die “zerstörten” Posts manuell reparieren. Da wir diesen umständlichen Weg nicht gewählt haben, bin ich mir nicht 100% sicher, wie man Absätze bei fehlender Autoformatierung definiert. Ich würde es mit den Tags <br /> oder <p> </p> probieren.
Viel Erfolg!
Seit heute ist es möglich, die Entwicklung unserer Social Media Jobsuchmaschine jobtweet.de live zu verfolgen. Mit dem Job Barometer haben wir ein Analyse Tool online gebracht, das täglich die Zahl der erfassten Jobs registriert und daraus Tages-, Wochen- sowie Monatstrends ableiet. Die Trends sind nicht nur ein Indikator für die Wachstums-Dynamik der jobtweet.de Plattform. Es lassen sich darüber hinaus Aussagen zur Popularität neuer Kommunikationswege wie Twitter im Rahmen des Recruitings ableiten. Die Erhebung der Daten in vier vesrchiedenen Sprachregionen (deutsch, englisch, russisch, französisch) ermöglichen weiterhin internationale Vergleiche. Das Job Barometer finden Sie im jobtweet.bloggt Blog.
Seit Montag 24.03. ist unter jobstriker.de die neue Produktseite der Facebook Employer Branding und Personalmarketing App – jobstriker, die von atenta entwickelt wird, online gegangen. In der Regel ist eine Produktseite nichts Außergewöhnliches
. Klar, wir haben versucht, die Funktionen, Möglichkeiten und Vorteile unsere Anwendung anschaulich darzustellen und das Interesse unserer potentiellen Kunden zu wecken. Ich hoffe, das ist uns gelungen.
Viel spannender als die Tatsache, dass es eine weitere Produktseite in den unendlichen Weiten des WWW gibt, ist die Art der Darstellung für die wir uns diesmal entschieden haben. Die ganze Produktseite wurde in Form einer Slideshare Online Präsentation umgesetzt. Produktseite und Produktpräsentation aus einem Guss. Wir sind sehr gespannt, wie das ankommt.
Ein technischer Vorteil liegt aus unserer Sicht auf der Hand: eine so konzepierte Webseite kann “wandern”. Sie ist nicht an ihre konkrete Domain (Internetadresse) gebunden, sondern kann an beliebigen Punkten im Netz wieder auftauchen. Besucher unserer Produktseite können Sie bei bedarf herunterladen, weitermailen, in Sozialen Netzwerken teilen und z.B. im Rahmen ihrer Blogs oder Seiten komplett spiegeln. Das geht einfach über die entsprechende “Einbetten” Funktion des Hosters Slideshare. Und so sieht’s dann aus.
Da es sich um eine gehostete Flashanimation handelt, brauchen wir uns wegen der Vervielfälltigung gleicher Inhalte (duplicate content) im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) keine Sorgen zu machen. Einzige Bedenken in diesem Kontext bereitet uns die Tatsache, das die Domain jobstriker.de wenig für Suchmaschinen Crawler lesbaren Content aufweist. Allerdings haben wir uns auch da schon eine Lösung überlegt.
Es würde uns sehr freuen zu erfahren, wie Sie diese Form der Darstellung finden.
Umfassende Informationen zum praktischen Einsatz der jobstriker Applikation finden Sie übrigens in der gestern veröffentlichten Fallstudie im Personalberater Blog. Dort erörtern wir die Personalmarketing & Employer Branding Strategie der STG AG und die Rolle von jobstriker.
Die Benutzeroberfläche unserer Jobsuchmaschine jobtweet.de hat sein einigen Tagen eine besondere Neuerung. Eine überarbeitete Version des “Twitter Widgets” informiert die Besucher in Echtzeit über die “frisch” geposteten Stellenangebote der jobtweet Kunden. Gleich nach dem Laden der Seite startet die dynamische Rotation mit dem aller neuesten Job und läuft zum “ältesten”. Im Moment werden die 50 aktuellesten Jobs in die “Trommel” geladen. Der erste ist in der Regel einige Sekunde oder Minuten frisch und der letzte bis etwa 24 Std.

Die Idee dahinter war es, der aus der Sicht des Besuchers statischen Seite Leben einzuhauchen. Jobtweet ist eine Jobsuchmaschine, die auf die Echtzeit-Suche setzt. Der Mechanismus unter der sichtbaren Oberfläche ist dementsprechend permanent in Bewegung. Das wollten wir mit dem Widget sichtbar machen.
Für die Jobangebote unserer Kunden ist das eine zusätzliche Möglichkeit aufzufallen.
Ab heute finden auf den Nutzeroberflächen von jobtweet.de und jobstriker neben Facebook, Twitter und Google Buzz zwei weitere “Share Buttons” Platz : MySpace und StudiVZ. Mit dieser Erweiterung möchten wir einem noch größeren Kreis unserer Nutzer die Möglichkeit geben, ihre Stellensuche sozial zu gestalten und interessante Jobs innerhalb “ihrer” Netzwerke mit den Freunden zu teilen.
Spannende Nachrichten werden heute vielfach quer durchs Netz “gejagt”. Wir finden etwas interessantes und denken automatisch an unsere (Online-) Freunde und Bekannte, für die das Thema ebenfalls interessant sein könnte. Und da “Teilen” sehr einfach ist, tun wir das ebenfalls fast automatisch.
Auch wenn Jobangebote in Sachen Spannung kaum mit Nachrichten, lustigen Videos usw. mithalten können, sind wir sicher, dass das “An Andere Denken” Prinzip auch hier funktionieren wird. Denn ein rechtzeitig empfohlenes und passendes Stellenangebot ist mit Sichrheit ein toller und nützlicher Freundschaftsdienst.














