Wie letzte Woche in unserem Personalberater Blog berichtet, haben wir mit recruitingblogs.de eine neue Plattform ins Leben gerufen, die für mehr Übersicht in der wachsenden deutschsprachigen HR – Blogger Szene sorgen soll. Die Idee dahinter ist, dem Nutzer mit der Darstellung der drei aktuellesten Artikelüberschriften aus allen wichtigen Blogs auf einer einzigen Seite einen schnellen Überblick über die Trends und Themen der deutssprachigen HR – Szene zu geben. Hört sich ein Artikel interessant an, läßt sich ein erster Eindruck vom Inhalt über die integrierte Artikelveorschau gewinnen, ohne die Seite dafür verlassen zu müssen. Alle Blogs lassen sich natürlich direkt als RSS Feed abonnieren.
Mit der Facebook “Like/Share” Funktion haben die Nutzer von recruitingblogs.de weiterhin die Option, ihre Lieblingsblogs mit ihrem Netzwerk zu teilen und damit den Blogs natürlich auch zu mehr Bekanntheit verhelfen.
Den Start letzte Woche hat recruitingblogs.de zunächst mit 15, nach unserer subjektiven Meining wichtigsten, Blogs gemacht. Innrehalb weniger Tage haben bereits einige weitere Blogs um die Aufnahme gebeten. Nach Prüfung des Inhalts und Relevanz werden wir die Liste selbstverständlich nach und nach erweitern.
Wenn Sie weitere Blogs kennen, die Ihrer Meinung nach auf recruitigblogs.de gehören, schreiben Sie uns. Ebenfalls freuen wir uns über Idee zur Weiterentwicklung der Plattform (Funktionen, Aufnahmekriterien usw.).
Seit Anfang dieser Woche präsentiert sich unser Personalberater Fachblog -”Wollmilchsau” im neuen Gewand. Zum dritten Mal seit dem Start im August 2008 wurde das Design komplett umgekrämpelt. Das letzte Theme “überlebte” ein knappes Jahr. Das Internet ist ein dynamisches Medium. Alles verädert sich – auch die Geschmäcker. Was uns letztes Jahr noch hoch modern und schön erschien, wirkte nach und nach überladen und unübersichtlich. Es hat sich nicht mehr 100% gut angefühlt.
Auch wenn erhebliche Designänderung bei den Stammlesern im ersten Augenblick Irritationen hervorrufen, sind wir überzeugt, dass das neue leichte und offene Design deutlich zur Verbesserung der Lesbarkeit beitragen wird.
Neben äußerlichen Faktoren gab es natürlich auch technische Gründe, die uns zu diesem Schritt bewogen haben. Anfang April hat die Suchmaschine Google im offiziellen Blog angekündigt, die Ladegeschwindigkeit von Webseiten bei der Bestimmung des Rankings in den Suchergebnissen zu berücksichtigen. Denn die Ladegeschwindigkeit wirke sich entscheidend auf die Nutzbarkeit einer Seite aus.
Schon wenige Tage nach dieser Ankünigung war uns klar, dass Google das tatsächlich ernst meint. Das Monitoring unserer Rankings zeigte plötzlich deutlich negative Tendenzen. Ein paar einfache Performancetests deckten die Probleme unseres Blogs auf. Wir waren viel zu langsam. Die Seite ismyblogworking.com ist übrigens in diesem Kontext eine empfehlenswerte Adresse.
Durch die Veränderung des Designs, das Abschalten einiger gut aussehender aber letztendlich überflüssiger externer Widgets sowie Einsatz zusätzlicher Plugins zur Kompression von Daten konnten wir die Ladegeschwindigkeit von über 6 auf ca. 2 Sekunden reduzieren.
Design und Funktionalität müssen sich also nicht unbedingt ausschließen. Wir hoffen, dass Ihnen, ob neuer Leser oder Stammleser, unser aufgefrischtes Blog gefällt.
Wie heute schon berichtet wurde, haben wir ein kleines Analyse-Tool für jobtweet.de auf den Weg gebracht. Ein wesentlicher Bestandteil des Tools ist ein php – Script. Die große Freude über die endgültige Fertigstellung musste jedoch bei dem ersten Versuch, das Tool im Rahmen eines WordPress Blogposts vorzustellen, einem Gefühl der Frustration weichen. Aus verschiedenen Gründen, auf die ich nicht näher eingehen möchte, ist die Einbindung eines php - Scripts in WordPress Blogs ein mehr oder weniger komplexes Unterfangen.
Die Zeit, die wir in die Lösung des Problems investiert haben, möchte ich anderen Betroffenen gerne ersparen. Unsere Lösung:
1. WordPress exec-php Plugin istallieren
Nach der Installation und Aktivierung lassen sich php – Scripte in die Posts einbinden. Damit das funktioniert, muss man den Post im HTML Modus editieren. Die Einbindung erfolgt so:
a) <?php include(pfad-auf-deinem-server/dein-script.php); ?>
oder
b) <?php include ‘http://pfad-auf-einem-fremden-server-oder-wenn-a)-nicht-klappt.htm’; ?>
oder
c) <?php Inhalt der dein-script.php Datei ?>
Wenn man hier keine Fehler macht, keine Fragezeichen, Klammern usw. vergisst und den Pfad richtig angibt, wird die Einbindung funktionieren.
Soweit so gut. Sollte das einzubindende php – Script Formatierungselemente enthalten, wird das Endergebnis (Blogpost) sehr wahrscheinlich anders aussehen als geplant. Elemente die neben einander positioniert waren, sind plötzlich unter einander angeordnet usw. Verursacht wird das durch die WordPress ‘wpautop’ Funktion – Autoformatierung. Um dieses Problem zu vermeiden, wird ein weiterer Schritt benötigt.
2. John Godley Disable WPautop Plugin installieren (davor bitte den Artikel ganz lesen)
Das Plugin schaltet die WordPress Autoformatierung aus. Die Originalformatierung des php – Scripts wird bei der Einbindung entsprechend beibehalten.
(Dieses Plugin funktioniert mit aktuellen WP Versionen und scheint, keine Konflikte mit anderen Plugins zu haben. Das auf der WordPress Seite angebotene Disable WPAUTOP Plugin von 2005 funktioniert dagegen nicht einwandfrei.)
Nach der Installation und Aktivierung, dürfte es keine Probleme mit der Darstellung eines php – Scripts innerhalb eines WordPress Posts geben.
ABER: die Routineprüfung der anderen Blogposts zeigt, dass diese Methode zu Nebenwirkungen führt. Das Abschalten der Autoformatierung durch das Plugin wirkt sich auf alle Blogposts aus und zerstört in der Regel alle Formatierung (Absätze). Das ist ungünstig und führt zwangsläufig zu der Frage, wie sich die Auswirkungen auf einen einzigen Post beschränken lassen.
3. WPautop (Autoformatierung) für einzelne Posts abschalten
Betrachten wir das oben empfohlene John Godley Plugin genau, stellen wir fest, dass es aus einem einzigen kleinen php – Script aus vier Zeilen Code besteht (ohne Kommentare). Das war’s:
<?php
/*
Plugin Name: Disable wpautop
Plugin URI: http://www.urbangiraffe.com/plugins/disable-wpautop
Description: Disables WordPress automatic paragraph formatting
Author: John Godley
Version: 1.0
Author URI: http://www.urbangiraffe.com/
*/
remove_filter (‘the_content’, ‘wpautop’);
remove_filter (‘comment_text’, ‘wpautop’);
?>
Da uns der 1. Schritt die Einbindung von php – Scripten ermöglicht hat, können wir nun das ganze Plugin innerhalb eines konkreten Posts platzieren und zusätzlich natürlich auch das Script, das wir ursprünglich in den Blogpost einbinden wollten. (Das John Godley Plugin muss nicht installiert werden bzw. muss deaktiviert bleiben.). Das Zwischenergebnis könnte dann so aussehen.
Das Ganze findet natürlich im HTML Modus statt und wird auch so abgespeichert. Werden hier keine Fehler gemacht, erfolgt die Einbindung des php – Scripts ohne Beeinflussung anderer Posts.
Wem Schritt 3. doch zu umständlich ist, kann natürlich bei Schritt 2. bleiben. Und die “zerstörten” Posts manuell reparieren. Da wir diesen umständlichen Weg nicht gewählt haben, bin ich mir nicht 100% sicher, wie man Absätze bei fehlender Autoformatierung definiert. Ich würde es mit den Tags <br /> oder <p> </p> probieren.
Viel Erfolg!






